Ein starkes Fundament seit 2000
Am 1. Februar 2000 nahm die Mobile Beratung ihre Arbeit in Flörsheim auf. Im Auftrag des Magistrats der Stadt übernahm sie den Jugendtreff im Güterschuppen und entwickelte zahlreiche Präventionsprojekte, darunter „Mitternachtssport“, „MT-Scouts“, „Meine Füße sind zum Laufen da…!“ und „Blu3@tt@cK“.
Präventionsarbeit mit überregionaler Wirkung
Mehrere der entwickelten Projekte wurden im Laufe der Jahre von anderen Jugendhilfeeinrichtungen im Main-Taunus-Kreis übernommen. Das Projekt „Blu3@tt@cK“ erlangte bundesweite Aufmerksamkeit und führte unter anderem zu einer Einladung durch den Jugendminister der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.
Drei Arbeitsbereiche – ein gemeinsames Ziel
Von Beginn an gehörte die Beratung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen sowie deren Angehörigen zum Angebot. Die drei Arbeitsbereiche Jugendarbeit, Prävention und Beratung sind bis heute fest verankert und wurden kontinuierlich an gesellschaftliche und fachliche Anforderungen angepasst.
Steigende Nachfrage in der Beratung
Im Jubiläumsjahr nahm die Zahl der Menschen, die Beratungsangebote in Anspruch nahmen, deutlich zu. Über 100 Personen führten Gespräche mit der Mobilen Beratung – ein Zeichen für den anhaltenden Bedarf und das Vertrauen in das Angebot.
Dynamische Jugendarbeit vor Ort
Auch der Jugendbereich entwickelte sich rasant weiter. mobflo führt heute regelmäßig Ferienaktionen, Informationstage und Projekte durch, an welchen die weiterführenden Schulen vor Ort partizipieren.
Highlight 2025: „Under the Bridge“
Ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2025 war das Graffiti-Projekt „Under the Bridge“, das im August unter der Opelbrücke in Flörsheim umgesetzt wurde und rund 100 Teilnehmende erreichte. In Kooperation zwischen der Mobilen Beratung Flörsheim und dem Kulturamt der Stadt Flörsheim sowie unter künstlerischer Leitung von studio fatal gestalteten Jugendliche gemeinsam mit professionellen nationalen und internationalen Graffiti-Künstler*innen die Brückenpfeiler als temporäre Freiluftgalerie.
Jugendkultur sichtbar machen
Das Projekt verband partizipative Jugendarbeit mit zeitgenössischer Streetart und ermöglichte Jugendlichen eine aktive Mitgestaltung des öffentlichen Raums. Gleichzeitig förderte es kulturelle Teilhabe, kreative Ausdrucksformen und eine positive Wahrnehmung von Graffiti als Kunstform.
Verlässliche Strukturen und Kooperationen
Die Mobile Beratung Flörsheim wird von der Stadt Flörsheim am Main finanziert. Die Angebote von mobflo werden in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachämtern umgesetzt. mobflo ist Teil des Jugend- und Suchthilfeverbunds JJ e.V. und dem Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe im Main-Taunus-Kreis angegliedert.
